Allgemeines
Gran Canaria, wegen seiner unterschiedlichen Landschaften, Flora und Fauna auch als "Minikontinent" bezeichnet, hat 14 Mikroklimazonen. Ein mildes Klima, das ganze Jahr und zahlreiche Strände, Dünen vulkanische Landschaften, Palmenhaine, Fichtenwälder und vieles mehr laden auf dieses paradiesische Eiland ein. Große Gebiete Gran Canarias wurde am 28 Juni 2005 von der UNESCO als Biosphären-Reservat ausgewiesen. Aus dem Bergland des Inselinnern führen viele Trockentäler, sogenannte Barrancos, bis an die Küste. Im Westen und Norden findet man bizarre Steilküsten und schroffe Klippen, während die Dünen und lange Sandstrände den Süden prägen.
Der höchste Berg der Insel ist der "Pico de las Nieves" mit einer Höhe von 1.961m und das Wahrzeichen von Gran Canaria ist der "Roque Nublo" mit einer Höhe von 1.813m.
Die Insel hat etwa 830.000 Einwohner, von denen fast die Hälfte in der Hauptstadt Las Palmas lebt.
Gran Canaria bildet mit Fuerteventura und Lanzarote die Provinz Las Palmas. Zusammen mit der Provinz Santa Cruz de Tenerife (Teneriffa, La Palma, La Gomera, El Hierro) bildet sie die Autonome Gemeinschaft Islas Canarias.
Gran Canaria ist eine Insel, die Kontraste vereint: Strand und Gebirge. Erholung und Aktivurlaub. Pulsierendes Nachtleben und weitgefächertes Angebot für Wellness und Gesundheit. Wandern und Surfen. Hochseeangeln und Mountainbiken. Tauchen und Klettern. Kitesurfen und Radwandern,…
DIE HÖHLEN
Auf Gran Canaria befinden sich insgesamt 2.192 erfasste Höhlen.
Gran Canaria ist die einzige Insel des Archipels, auf der Höhlen noch als Wohnungen genutzt werden, eine Gewohnheit, die noch aus voreuropäischer Zeit stammt. Nach der Eroberung durch die Spanier nutzten diese die Höhlen weiter - eine Tradition, die bis in die Gegend andauert.
Die Höhlen werden aus verschiedenen Gründen als Wohnungen genutzt:
- Es gab keine flache Ebene, um etwas zu bauen
- Die Berghänge sowie die Art des Gesteinsmachen es möglich, Höhlen hineinzuschlagen
- Aufgrund ihrer Struktur sind sie sehr langlebig
- Sie schützen vor Sturm und extremen Temperaturschwankungen
- Bis zum 20. Jahrhundert konnten nicht ausreichend Baumaterialien hierhertransportiert werden
DIE STAUSEEN
25% des Regenwassers oder des Wassers auf der Oberfläche, das nicht ins Meer fließt, sammelt sich in den Stauseen, den sogenannten Presas. Mehr als 60 Stauseen größeren Fassungsvermögens und über 400 kleinere Wasserreservoirs oder Wasserkanäle werden für landwirtschaftliche Zwecke oder öffentlich genutzt. Dadurch sind große, künstliche Seen und Ökosysteme entstanden, in denen sich die einheimische Fauna mit der eingeführten vermischt, wie im Fall einiger gezüchteter Fischarten. Diese Binnenstrände bieten ein tolles Ambiente für erholsame und sportliche Aktivitäten, wie die zahlreichen eingerichteten Campingbereiche und Erholungszonen beweisen.

DIE STRÄNDE
Gran Canaria besitzt 110 offizielle Strände jeder Art. 236 Kilometer Küste, davon fast 60 Kilometer Strand. Sie sind der Magnet, der die Besucher aus aller Herren Länder anzieht. Betriebsame Strände, wie der berühmte lange Sandstrand von Maspalomas. Aber natürlich hat der Inselsüden auch noch viele andere Strände zu bieten. Ruhige Familienstrände oder mit lebhaften Ambiente. mehr....

DER FLUGHAFEN
Der internationale Flughafen von Gran Canaria befindet sich etwa 18 Kilometer südlich von Las Palmas, an der Autobahn GC-1, zwischen Telde und Ingenio.
Sie können den Flughafen mit den öffentlichen Buslinien Global sowohl von Las Palmas, als auch vom Inselsüden bequem erreichen.
Las Palmas de G.C. - Faro de Maspalomas, Linie 5;
Las Palmas GC San Telmo - Aeropuerto Gran Canaria, Linie 60;
Aeropuerto Gran Canaria - Faro de Maspalomas, Linie 66;
Telde - Faro de Maspalomas, Linie 90;
Las Palmas de G.C. - Playa del Cura, Linie 91;
Um den genauen Fahrplan zu sehen, klicken Sie auf die jeweilige Linie
RECORRIDO-IDA = Hinfahrt, RECORRIDO-VUELTA = Rückfahrt
DIE HÄFEN
Der wichtigste Hafen der Insel ist Puerto de la Luz in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria. Im Jahr werden ungefähr 25 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen und insgesamt 1 Million Passagiere abgefertigt. Die privaten Reedereien Fred. Olsen Express und Naviera Armas bieten von hier aus regelmäßige Fährverbindungen nach Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma und El Hierro sowie nach Madeira an. Ein weiterer Hafen, der Gran Canaria mit Teneriffa verbindet, ist der Puerto de las Nieves in Agaete. Außerdem finden Sie auf der Insel viele tolle Sport- und Jachthäfen.
DIE STRASSEN
Gran Canaria verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz. Die wichtigste Autobahn, die GC-1 (Autopista del Sur), führt entlang der Ost- und Südküste von Las Palmas nach Mogán und ist direkt an den internationalen Flughafen angeschlossen. Die GC-2 (Autovía del Norte) führt an der Nordküste von Las Palmas nach Agaete. Die GC-3 (Circunvalación de Las Palmas) dient als Umgehungsstraße und verbindet südwestlich von Las Palmas auf einer Länge von 13 Kilometern die beiden Hauptautobahnen. Ins Innere der Insel gelangt man über gut ausgebaute aber kurvige Landstraßen.
ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL
Die private Gesellschaft Global betreibt ein dichtes Netz an Linienbussen (die blauen Busse, auch "guaguas" genannt). In der Stadt Las Palmas verkehren außerdem die Guaguas Municipales (die gelben Busse).
Informieren Sie sich hier, über die 21 Gemeinden dieser kleinen aber klimatisch und vegetativ doch so verschiedenen Insel.
Geschichte
Die Ursprünge der Geschichte der Kanaren vermischen sich mit Mythen und Legenden, und es gibt verschiedene Theorien. Man muss zurück gehen bis in die klassische Epoche, um erste historische Referenzen über Gran Canaria zu erhalten. Die Nachforschungen hinsichtlich der ersten Siedler lassen auf eine Verbindung zum nordafrikanischen Bereich und dem kulturellen Umfeld der Berber schließen, welche die Insel ungefähr in der Mitte des ersten Jahrtausends vor Christus besiedelten.
Schon Jahrhunderte vor

